Alternative zu Moodle und Co: Drupal!

Meine Lieblings-Software zur Konfiguration von Bildungssoftware und Lernplattformen ist Drupal. Drupal ist ein Open Source Content Management System, das von einer breiten Community getragen und kontinuierlich weiter entwickelt wird.

Anhand der zentralen Prinzipien von Drupal wird die optimale Eignung dieser Software für Bildungszwecke schnell offensichtlich:

Das erste Prinzip ist für mich zugleich das wichtigste Prinzip: die Modularität der Software. Fest vorgegeben ist ein nur unbedingt nötiger Kern an Funktionen. Zusätzlich kann – orientiert am jeweils spezifischen Bedarf - unter einer Vielzahl von Modulen ausgewählt und die Grundinstallation damit ergänzt werden. Auf diese Weise können Projektumgebungen jeweils passend für ein bestimmtes Bildungsprojekt entwickelt werden.
Das zweite Prinzip ist ein qualitativ hochwertiger Code. Dies gewährleistet technische Sicherheit bei der Durchführung von Bildungsprojekten.
Drittens greift Drupal auf etablierte Standards bei der Softwareentwicklung zurück. Dies bedeutet für Entwickler und Nutzer, dass erworbene Kenntnisse auch in anderen Kontexten eingesetzt werden können.
Ein weiteres Prinzip besagt, dass zur Installation nur geringe Ressourcen erforderlich sind. Dies ermöglicht die Installation der Projektumgebung bei so gut wie allen Host-Anbietern.
Entscheidend ist als nächstes Prinzip, dass Drupal eine Open-Source Software darstellt. Auf diese Weise ist die Software gerade auch für Open Education Projekte prädestiniert.
Schließlich zielt Drupal auf eine einfache Bedienbarkeit. Dies gilt sowohl für die Seite der Entwickler als auch die Seite der Nutzer. Da beide Rollen beispielsweise in konstruktivistischen Lernszenarien nicht immer klar trennbar sind, ist das Prinzip umso wichtiger: Nutzern kann es auf diese Weise möglich sein, sich nicht nur in einer entwickelten Projektumgebung zu orientieren, sondern diese auch eigenständig und weitgehend ohne Programmierkenntnisse strukturell weiter zu gestalten.
Als letztes Prinzip orientiert und unterstützt Drupal kollaborative Systeme. Damit ist die Software gerade für den Aufbau einer Learning Community oder anderen kooperativen Bildungsprojekten optimal geeignet.

[Bild: Gábor Hojtsy, Flickr]

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