Fundstücke der ‚Open Education Week 2017‘

Ich habe die in diesem Jahr (zumeist aus englischsprachigen Ländern) eingereichten Beiträge und Ressourcen der 'Open Education Week' durchgesehen und sehr viele schöne Ideen und Angebote gefunden, die – wie ich finde – auch für den deutschsprachigen Raum Anregungen zur Weiterentwicklung von OER bieten können. Einige davon möchte ich im folgenden vorstellen:

TOEP
Die Abkürzung steht für ‚Tools of Engagement Project‘. Angeboten wird es von der ‚State University of New York‘. Es bietet frei zugängliche ‚Entdeckungstouren‘ zu digitalen Tools an, mit denen beteiligungsorientiertes Lernen und Lehren gefördert werden kann. Eine Anmeldung und Zertifizierung ist nur für Beschäftigte der beteiligten Hochschulen möglich. Alle anderen können die Entdeckungstouren und Aufgaben aber ebenso durchführen und auf diese Weise als Selbstlernangebot nutzen. Themen sind beispielsweise Instructional Design, Social Media, Video & Audio, Blogs & Wikis etc.
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EUROPEANA
Die Europeana (ein Projekt der Europäischen Kommission) hat zum Ziel, europäische Kulturgüter zu digitalisieren und zur Verfügung zu stellen. Für Bildungszwecke kann das Angebot ein großes Potential haben. Sehr hilfreich für den praktischen Einstieg im Bildungsbereich ist der im Rahmen der Open Education Week beworbene Leitfaden für die Nutzung der Europeana für Bildungszwecke.
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Becoming an Open Educator
Angeboten wird auf der Plattform der Open University ein frei zugänglicher Übersichts- und Einstiegskurs, wie sich Lehre mit mehr Offenheit gestalten lässt. Mit Registrierung wird der Kurs auch zertifiziert. Ich finde: Schöner Einstieg. Für neu am Thema Interessierte empfehlenswert!
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OEPS
Open Educational Practices in Scotland (OEPS) – eine Übersichtsseite, mit der in Schottland dazu motiviert und darin unterstützt wird, mehr Offenheit in die Bildung zu bringen. Was mir daran sehr gut gefällt: Open Educational Resources werden als ein Bestandteil eingebettet in das umfassendere Ziel einer offenen Bildungspraxis.
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OER kuratieren
Bereits im Projekt ‚Mapping OER‘ haben wir festgestellt, dass es neben der OER-Erstellung zukünftig wahrscheinlich auch immer wichtiger sein wird, OER zu kuratieren, d.h. also aus der immer größeren Fülle von freien Bildungsmaterialien auszuwählen, sie zu beschreiben, Inhalte sinnvoll zusammenzustellen. Für die Open Education Week hat die University of Wisconsin-Extension ein Interview mit einer ‚Kuratorin von OER‘ zur Verfügung gestellt und verlinkt am Ende auch auf ein kurzes Fact-Sheet zum Thema. Ich finde: Spannende Herausforderung für gute Bildung mit OER!
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