Open Educational Resources (OER)

Noch 40 Tage bis zur Open!

Open! ist eine jährliche Konferenz für digitale Innovation. Mit der Veranstaltungen soll Offenheit als Strategie in der Gesellschaft stärker verankert und zur Umsetzung gebracht werden. Die diesjährige Konferenz findet am 7. Dezember in Stuttgart statt. Ich werde mich mit einem Input am Nachmittag im Panel zu Kultur- und Kreativwirtschaft beteiligen. Diskutiert wird hier die Frage: Wie kann offene Wissensvermittlung im Kulturbereich gestaltet werden?

Das OER-Festival 2016 ist zu Ende: Diskussionsaufschlag zu den nächsten Schritten

Die letzten drei Tage standen mit dem OER-Festival 2016 ganz im Zeichen des Austauschs zu freien Bildungsmaterialien. Darüber hinaus sind zwei neue Studien veröffentlicht: erstens die Machbarkeitsstudie des DIPF; zweitens der Praxisrahmen von Wikimedia. Vor dem Hintergrund von all diesem Input, zahlreichen spannenden Gesprächen und neuen Erkenntnissen finde ich für die nächste Zeit im Kontext der freien Bildungsmaterialien drei Schritte wichtig:

OERCamp 2016: Mein Workshop

Das Projekt 'Mapping OER' ging am letzten Wochenende mit Fachtagung und Abschlussworkshop in die Zielgerade. Schon folgt ein weiteres Highlight für alle, die an freier Bildungspraxis interessiert sind oder es werden wollen: das OER-Festival-2016 vom 28. Februar bis 1. März in Berlin. Es beinhaltet insbesondere ein Camp, ein Fachforum und eine feierliche Preisverleihung für bereits etablierte Praxisprojekte sowie für neue Ideen. Die Klammer sind freie Bildungsmaterialien, d.h. Ressourcen für Bildungszwecke, die frei zur Verfügung stehen und von allen weiterbearbeitet und geteilt werden können und sollen (OER - Open Educational Resources - OER).

Vorteile von offener Bildung am Beispiel der Bildungsarbeit für Flüchtlinge

Auch wenn das Interesse kontinuierlich wächst, ist offene Bildungspraxis vielfach immer noch ein Insiderthema. Wenn etwas mit dem Fachwort OER (Open Educational Resources, offene Bildungsmaterialien) gekennzeichnet wird, dann wirkt es häufig nur in die doch noch recht enge OER-Community hinein. Das ist schade. Denn die Vorteile einer offenen Bildungspraxis liegen auf der Hand. Das soll im folgenden anhand des Beispiels der Bildungsarbeit für Flüchtlinge gezeigt werden. Ermutigend ist, dass sich gerade in diesem Bereich zurzeit einiges tut.

Im Podcast: OER-Kompetenz

Für das Projekt „Mapping OER“ habe ich mich an einem Podcast beteiligt. Moderiert von Jöran Muß-Meerholz von der Transferstelle OER ging es im Austausch mit Prof. Dr. Kerstin Mayrberger (Universität Hamburg) und Stefan Schober (Friedensburg Oberschule Berlin) um die Frage, wie in verschiedenen Bildungsbereichen für die Nutzung und Gestaltung von OER qualifiziert werden kann. Ich habe versucht, die Anforderungen im Bereich der non-formalen Weiterbildung zu skizzieren, wo OER aus meiner Sicht ein riesiges Potential haben.

Offene Bildungsformate in der Bildungsarbeit von Nichtregierungsorganisationen

Das Thema 'Offene Bildung' nimmt in der gesellschaftlichen Diskussion immer weiter an Fahrt auf. Bereits im Frühjahr diskutierte der Bundestag ausführlich über das Thema, mehrere Konferenzen folgten bzw. sind in Planung, Vernetzungsinitiativen werden angestoßen und die Forschung zum Thema wird ebenfalls fortgesetzt. Wenn es um die praktische Umsetzung von offener Bildung geht, so liegt der Fokus in der Debatte bislang allerdings zumeist auf dem Bereich der institutionalisierten Bildung; und hier insbesondere auf Schule und Hochschule. Im folgenden werbe ich dafür, das Potential freier Bildung auch für die non-formale Bildung weiter zu erschließen. Meine These ist, dass gerade die Bildungsarbeit von Nichtregierungsorganisationen auf diese Weise optimal weiter entwickelt werden kann.

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